"Wilde Hassianer" schnupperten am Sieg - "YOU FM-Bühne" sorgte für Stimmung

Im dritten Jahr in Folge ging der Wanderpokal des Gießener Drachenbootcups an die Mannschaft der Bäderbetriebe Frankfurt ("Beasty Bembels"), die in einem hochspannenden Finale in der Sportcupklasse die zweitplatzierte Mannschaft des Fitnessstudios Fitalis ("X-tremers") und die "Wilden Hassianer" auf die Folgeplätze verweisen konnten.

Dabei sah es im Halbfinale noch anders aus, konnten doch die "Wilden Hassianer" in einem packenden Endspurt die südhessische Erfolgsmannschaft abfangen und mit einer halben Sekunde zuerst übers Ziel fahren. "Wir haben sie zumindest einmal geknackt" waren aber die Paddler vom Ruderclub Hassia dennoch mit dem Abschneiden sehr zufrieden, denn avancierten die Frankfurter in der jungen Sportart zu einer Mannschaft "die es zu schlagen gilt" so Drachenbootmitorganisator Dirk Reuschling.

Von weitem war schon zu hören, dass am Lahnufer richtig was los war, denn laute Anfeuerungsrufe und dumpfe Trommelschläge bezeugten regelrechte Volksfeststimmung. Bei der vierten Auflage des Gießener Events um den "Cup der Sparkasse" lieferten sich die 31 teilnehmenden Mannschaften in 27 Läufen spannenden Rennen.

Grund zur Freude auch bei den "X-tremers" aus Wettenberg, die sich mit Rang zwei in der "Sportcupklasse" für den süddeutschen Städtecup qualifizierten, der wiederum die besten Mannschaften aus der südlichen Hälfte Deutschlands nach Frankfurt lockt, um sich miteinander zu messen.

Als Wanderpokal überreichte Matthias Knak (Vorstand der Sparkasse Gießen) in seiner Funktion als Hauptsponsor und Herbert Martin (Leiter Stadtmarketing), sowie Klaus Denninghoffs (Brauhaus Geschäftsführer) einen massiven Bronzedrachen an die Mannschaft der "Beasty Bembels". Zudem darf sich das Team aus Südhessen über eine Einladung zum Siegeressen im Brauhausturm der Denningshoffs Spezialitätenbrauerei freuen.

Aber auch in der "Fun-Klasse" wurde die Lahn kräftig aufgewirbelt - hier siegte in einem spannenden Finale das Team der "KiG Noise Runners". Den Fairnesspreis sicherten sich die Teilnehmer der Sparkasse Gießen ("Knaxianer"), die hierfür ein dekoratives Drachenbootpaddel überreicht bekamen.

Viele Besucher strömten am Tag zum Gelände der Hassia und zur gegenüberliegenden Seite des Bootshauses der Rudergesellschaft von 1877, um die Zieleinläufe bei strahlendem Sonnenschein zu genießen.
Auf der "YOU FM-Bühne" sorgte der Frankfurter Radiosender für Stimmung und Unterhaltung und übertrug mehrere Stunden live vom Gießener Cup.

Internationalen Charakter verlieh dem Wettstreit die Teilnahme von einem amerikanischen Team ("AAFES"), die zudem US-Fernsehteam nach Gießen lockten. Die Teilnehmer reichten von Betriebssportmannschaften und ansässigen Vereinen bis hin zu Fitnessstudios. Auf dem Gelände herrschte enges Gedränge, während es sich die Teilnehmer mit Liegestühlen und Matten am Lahnufer bequem machten, um sich zwischen den Rennen auszuruhen.

"Eine tolle Stimmung auch dieses Jahr wieder" stellte Regattaleiter Stephan Fiedler vom Ruderclub Hassia treffsicher fest - so nahmen zwar mit den späteren Finalisten auch wieder einige Topteams teil, so setzte sich das Teilnehmerfeld zum großen Teil aus reinen "Fun-Mannschaften" zusammen, bei denen der Spaßfaktor eindeutig im Vordergrund stand.

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