Die "Wilden Hassianer" überzeugten wieder

Bilder von Ellen Seyfert, wenn nicht angegeben

In Frankfurt war es ein Spektakel der besonderen Art - ganz im Zeichen der Drachenboote stand auch in diesem Jahr das Museumsuferfest am vergangenen Wochenende in der Mainmetropole. Die Sieger der Städtecups in Süddeutschland von Ulm bis Marburg trafen sich am vergangenen Wochenende auf der Regattastrecke am Frankfurter Untermainkai um dort das schnellste Team zu küren.

Bild: Aust
Der Drachenbootsport erfreut sich mittlerweile deutschlandweit immer mehr wachsender Beliebtheit. Nachdem in diesem Jahr der Gießener Ruderclub Hassia mit Unterstützung des Anzeigers den ersten Drachenbootcup in Gießen ausrichten konnte, haben sich erstmals in Frankfurt gleich zwei Gießener Boote für die inoffizielle süddeutsche Meisterschaft der Drachenbootfahrer qualifiziert.

Bereits vor sechs Wochen konnten aktive und ehemalige Rennruderer des Ruderclubs Hassia unter dem Teamnamen "Wilde Hassianer" den Marburger Cup im dritten Jahr in Folge gewinnen und damit ihre Teilnahme in Frankfurt sichern.
Jeweils 20 Paddler, ein Trommler, der den Schlagrhythmus vorgibt, sowie ein Steuermann kämpften auf dem Main über Vorläufe bis hin zu den Finalläufen und wurden dabei frenetisch von mehreren tausenden Zuschauern entlang der Mainpromenade angefeuert.

Vorlauf



Die "Wilden Hassianer" (links) 150 m vor dem Ziel des Vorlaufes - hier noch deutlich hinter den Fluggis
Äußerst knapp verlief das Vorrennen der "Wilden Hassianer". Wenige Zehntel-Sekunden hinter dem Sieger aus Frankfurt konnten sie sich vor dem Boot aus Saarbrücken auf den zweiten Platz vorschieben und damit einen Startplatz im kleinen Finale sichern.

... und hier in der Mitte - alles scheint noch zusammen ...
... und hier das Grosse Finale um Bruchteile einer Sekunde verfehlt ...



Kleines Finale



Im kleinen Finale starteten die Hassianer schlecht und konnten durch saubere Wasserarbeit noch an dem Siegerboot des Offenbacher Städtecups vorbeischieben,
mussten aber die Boote aus Koblenz und Böckingen (im Vordergrund - gelbes Dress) ziehen lassen (hier im Ziel).
Mit Platz sieben beendeten die "Wilden Hassianer" des Ruderclubs Hassia damit den süddeutschen Städtecup. "Wir sind mit unserer Leistung zufrieden und können mit entsprechendem Technik- und Starttraining darauf aufbauen", kommentierte Co-Trainer Jürgen Hüttenberger das Abschneiden seines Teams.


Hoch erhobenen Hauptes
zog man mit Hassia-Fahne gen Heimat

Gesamtergebnis:
1. Ulm
2. Schängel-Express aus Koblenz / Sieger in Bad Ems
3. Fluggis aus Frankfurt
4. Aschaffenburg
5. Koblenz (Mayr - alles Sportpaddler) / Sieger in Koblenz
6. Böckingen
7. Wilde Hassianer / Sieger in Marburg
8. Offenbach
9. Saarbrücken
10.WOF Giessen / Sieger in Giessen
11.Merzig
12.???
13.???
14.???