Masters bisher sehr erfolgreich (Danke für den Bericht + die Bilder, Ernst)


Frankfurt

Den Auftakt machte ein gemeinsamer Sieg von Ernst und Günter bei der Frankfurter Langstreckenregatta am 1. Mai im Masters-Gig-Doppelvierer m. Stm. der Altersklasse E, Mindestdurchschnittsalter ( MDA ) 55 Jahre, den sie in Renngemeinschaft mit je einem Ruderer aus Wetzlar und Krefeld erreichten.

Danach gingen beide getrennte Wege, weil Günter Hoppe meist mit Offenbacher Ruderern im Riemenboot startet, während Ernst Pawlowsky mehr beim Skullen zu finden ist.

Heidelberg

Der erste Test über die 1000 Meter-Strecke für das Jahr 2010 erfolgte für Günter Hoppe anlässlich der Heidelberger Regatta auf dem Neckar. In der gewohnten Offenbach/Frankfurt/Gießener Renngemeinschaft wurde im Vierer sowie zweimal im Achter gestartet, wobei sich schon das notwendige Boots- und Mannschaftsgefühl zeigte und alle drei Rennen erfolgreich gestaltet werden konnten.

Gießen + Kassel

Gemeinsam mit Ernst Rühl von der RG Wetzlar bewies Günter Hoppe, dass ihm das Skullen nicht fremd ist. So siegten Rühl/Hoppe im Doppelzweier auf der Sprintstrecke bei der Gießener Pfingstregatta und eine Woche später gleich zweimal bei der Kasseler 1000 Meter-Regatta.

Hamburg

Auch die nachfolgende Hummel-Regatta auf der Außenalster in Hamburg wurde siegreich bestanden. Hier konnten bei welligen Bedingungen und starker norddeutscher Konkurrenz von der Offenbach/Frankfurt/Gießener Rgm. die Achter der Altersklassen F (MDA 60 Jahre) und G (MDA 65 Jahre) gewonnen werden.

Darmstadt

Ernst Pawlowsky nahm mit Wetzlarer RuderernInnen an der 23 km-Langstreckenregatta "Rund um den Kühkopf" bei Darmstadt teil, bei der er, wie im Vorjahr, den 5. Platz von 25 Vierern erreichte, doch die offizielle Wettkampfstrecke von 1.000 m konnte er vor dem Masters Championat in Werder/Havel durch berufsbedingte Verhinderung nicht antesten.

Deutsches Masters-Championat in Werder

Als erster Saison-Höhepunkt stand das Deutsche Masters-Championat in Werder/Havel an, bei dem Günter Hoppe in Renngemeinschaft zum Zweier ohne Stm., Vierer mit Stm. und zweimal im Achter gemeldet war.
Während im Achter der AK -G- neben anderen Booten eine Rgm. aus Köln/Oberhausen/Hürth/Dresden/Limburg sich als härtester Konkurrent erwies, war es im Achter der AK -F- eine Rgm. aus Hamburg/Rostock die erbitterten Widerstand leistete, ohne aber den Sieg des hessischen Achters in beiden Altersklassen zu verhindern. Trotz eines mit 7/10 Sekunden auf den Sieger aus Oberhausen/Saarbrücken verlorenen Vierers in der für Leudesdorff/Sempf/Plitzner/Hoppe zu jungen Altersklasse -E- zeigte man sich zufrieden mit dem Rennverlauf.

In der von Rühl/Hoppe bevorzugten anspruchsvollen Bootsklasse des Zweier ohne Stm. traf man auf Gegner aus Dresden/Berlin und Hamburg/Lüneburg. Vom ersten Ruderschlag an zeigte die Wetzlar/Gießener Kombination, dass sie das Rennen siegreich gestalten wollten, setzten sich sofort an die Spitze des Feldes und gaben ihre Führung bis ins Ziel nach 1000 Metern nicht mehr ab.

Umso erfreulicher war es, wie er sich gleich im ersten Rennen in Werder zusammen mit langjährigen Ruderfreunden aus Osnabrück sowie einer Ergänzung vom RC Tegel auf der Strecke im mixed Doppelvierer der Altersklasse D , MDA 50 Jahre, nach vorn schieben konnte und bei 800 m den Sieg mit mehr als einer halben Länge Vorsprung schon sicher wähnte. Leider fing der Schlagmann dann einen Krebs, sodaß sich die Mannschaft letztlich mit 0,58 Sekunden Rückstand den zweiten Platz erkämpfte.

1,5 Stunden später startete Ernst Pawlowsky dann erneut im Masters Doppelvierer der Altersklasse E mit Ruderern aus Krefeld, Celle und Geesthacht. In einem spannenden und hochkarätig besetzten Rennen mit wechselnder Führung erreichten sie 3,7 Sekunden hinter dem Sieger den 3. Platz.


Schon nur eine gute Stunde später trat Ernst Pawlowsky dann zum Start seines dritten Rennes, des Masters Einers Mindestalter 55 Jahre an. Schon etwas ausgelaugt, vermochte er den führenden Ruderer aus Offenbach nicht ernsthaft anzugreifen, sicherte sich jedoch mit über 6 Sekunden Vorsprung vor dem dritten sowie den nachfolgenden Ruderern die Silbermedaille.

Im mixed Doppelvierer der Altersklasse E, MDA 55 Jahre, klappte es dann am nächsten Tag auf Grund technischer Probleme mit dem Leihboot überhaupt nicht und die ansonsten sieggewohnte Mannschaft fuhr nur hinterher.
Etwas besser ging es dann noch einmal im Masters-Doppelzweier der Altersklasse E , MDA 55 Jahre, den Ernst Pawlowsky zusammen mit Hilko Koch vom Crefelder RC bestritt. Zwar hatten sie beim Warmfahren noch einen unverschuldeten Unfall mit einem anderen Boot und mußten kurzfristig ein zerbrochenes Skull ersetzen, waren dann jedoch noch frühzeitig genug am Start. Am Ende konnten sie in einem beherzten Endspurt noch die Bronzemedaille erreichen.

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